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4. Februar 2020
Sine Friedrich
Pflanzenkohle | Unternehmen

ZUKUNFTS­FORUM RLP: PYREG disku­tiert mit Minis­terin über Voraus­set­zungen für klima­freund­liche Wirtschaft

Unter­nehmen zu Gast im Minis­te­rium für Umwelt, Energie, Ernäh­rung und Forsten Rhein­land-Pfalz: Minis­terin Ulrike Höfken und Staats­se­kretär Dr. Thomas Griese hatten zum Erfah­rungs­aus­tausch gebeten. Im Mittel­punkt des Gesprächs standen Voraus­set­zungen für eine inno­va­tive, klima­freund­liche Ener­gie­ge­win­nung und -versor­gung. Es disku­tierten mit: PYREG-Geschäfts­führer Helmut Geber und Caspar von Ziegner, Geschäfts­führer unseres Part­ner­un­ter­neh­mens NovoCarbo.

Beide Geschäfts­führer wiesen noch­mals eindrück­lich darauf hin, dass der Erfolg aller klima­po­li­ti­schen Bemü­hungen wesent­lich davon abhängen wird, wie und in welchem Tempo die Politik entspre­chende Rahmen­be­din­gungen schafft. Es fehle nicht an tech­no­lo­gi­schen Lösungen, Ideen oder der Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft – schei­tern würden Klima­schutz­be­mü­hungen an veral­teten gesetz­li­chen Vorschriften, fehlenden posi­tiven Anreizen und lang­at­migen Geneh­mi­gungs­pro­zessen. Gutes Beispiel hierfür sei zum Beispiel der Einsatz von Pflan­zen­kohle in der Land­wirt­schaft und die ener­gie­ef­fi­zi­ente Karbo­ni­sie­rung von Klär­schlamm zu einem schad­stoff­freien und klima­freund­li­chen Phos­ph­or­dünger. Trotz nach­weis­li­cher Einhal­tung aller geltenden Grenz­werte erteilen deut­sche Behörden seit Jahren Pflan­zen­kohle und Klär­schlamm­kar­bo­ni­saten keine Dünge­mit­tel­zu­las­sung. Der Grund: Die Produkte, klima­freund­liche Kohle als Nähr­stoff­lie­fe­rant und natür­li­cher CO2-Spei­cher, auf und im Acker sei einfach noch zu neu und ungewöhnlich.

„Wir wollen den begon­nenen Dialog fort­setzen und weiter an den notwen­digen Rahmen­be­din­gungen arbeiten“, versprach Höfken. In der Pflicht sehe sie aber auch die Bundes­re­gie­rung, um Unter­nehmen bei der Trans­for­ma­tion zur Klima­neu­tra­lität zu unterstützen.

Voll­stän­dige Pres­se­mit­tei­lung des Minis­te­riums über das Zukunftsforum

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